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Optimal wärmedämmen

Ein sehr wichtiger Punkt, ein Gebäude energetisch zu verbessern, ist die Reduzierung von Wärmeverlusten eines Gebäudes mittels des Anbringens wärmedämmender Materialien. Da neuere Gebäude schon aufgrund gesetzlicher Vorgaben zumeist schon über eine relativ gute Wärmedämmung verfügen, ist diesbezüglich das Sparpotential bei solchen Häusern zumeist schon ausgereizt. Bei älteren Gebäuden, die nur mangelhaft oder gar nicht gedämmt sind, gibt es jedoch oftmals ein sehr erhebliches Potential die Heizkosten des Hauses über den nachträglichen Einbau von Wärmedämmung zu senken.

Die wichtigsten Maßnahmen bez. der Wärmedämmung eines Gebäudes sind:

Wärmedämmung
a) Dämmung des Daches

Ein Dach wird in der Regel gedämmt, indem man die Zwischenräume zwischen den Dachsparren mit Dämmstoffen, wie zum Beispiel Glaswolle, verkleidet. Diese Arbeiten sind dann relativ schnell und einfach ausführbar, wenn der Zugang zu den Dachsparren unverbaut ist, das Dachgeschoß also noch nicht ausgebaut wurde. Wenn der Zugang zu den Dachsparren bereits verbaut ist, wird es baulich etwas aufwendiger eine nachträgliche Dämmung anzubringen. Wie dieses im Einzelfall zu realisieren ist, sollte man deshalb am Besten mit einem Bauunternehmer besprechen, der die entsprechende Erfahrung mitbringt und sicherlich eine von den Kosten her vertretbare Lösung finden wird. Auch wenn der Aufwand einer nachträglichen Dämmung des Daches ggf. etwas aufwendiger sein sollte, werden sich diese Maßnahmen langfristig finanziell auszahlen, da sich auf diese Weise die Heizkosten deutlich reduzieren lassen. So kann man zum Beispiel bei einem Einfamilienhaus durchschnittlicher Größe mit einer jährlichen Ersparnis von fast 300 Euro rechnen.

b) Dämmung der Außenwände

Wie Außenwände eines Gebäudes nachträglich gedämmt werden können, hängt vom Aufbau der Wände ab. Bei zweischaligen Gebäuden, also Häusern bei denen vor der eigentlichen Außenwand noch ein Verblendmauerwerk hochgezogen wurde, kann man den Hohlraum zwischen den beiden Wänden mit Dämmstoffen auffüllen, die in den Hohlraum zwischen den Wänden hineingespritzt werden. Oder man bringt, genau wie bei einschaligen Gebäuden, die Dämmung außen an den Außenwänden an, indem man Dämmplatten verklebt, anschließend dünn verputzt und streicht.

Auch bei der nachträglichen Dämmung von Außenwänden ist die fachliche Beratung eines Unternehmers sehr empfehlenswert. Bei der Durchführung der Arbeiten kann in einigen Fällen sicherlich ein erheblicher Teil der Arbeiten in Eigenleistung erfolgen, so dass sich somit die Kosten für die Baumaßnahmen reduzieren lassen. Das Sparpotential, dass man durch eine nachträgliche Dämmung der Außenwände ausschöpfen kann, ist durchaus signifikant und kann bei einem Einfamilienhaus durchschnittlicher Größe mehr als 500 Euro pro Jahr betragen.

Die Heizkosten-Ratgeber in der Übersicht:

Heizkosten mittels Investitionen senken
Regenerative Energien nutzen
Heizung und Fenster erneuern
Die richtige Wärmedämmung
Kostengünstige Maßnahmen zur Dämmung
Heizkörper richtig nutzen
Intelligent Lüften
Raumtemperatur senken
Heizkosten reduzieren

Übersicht: Heizkosten-Ratgeber