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Wichtige Kenndaten zu Strom

Die physikalische Einheit von Strom ist Ampere. Seit 1948 gilt die international einheitliche Bestimmung, dass ein Ampere durch die Kraft zwischen zwei geraden und von Strom durchflossenen Leitern festgelegt wird. Um Untereinheiten oder Obereinheiten anzugeben, spricht man von Millampere oder Mirkoampere oder, bei größeren Stromstärken, von Kiloampere. Man unterscheidet zwischen Gleichstrom, Wechselstrom und Mischstrom. Beim Gleichstrom wechselt der Strom über die Zeit weder die Stärke noch die Richtung. So gut wie alle Haushaltsgeräte laufen über Gleichstrom, egal ob Mixer, Fernseher oder Computer. Wechselstrom dagegen gibt es vor allem in der öffentlichen Stromversorgung.

Dieser Strom verdankt seiner Namen der Eigenschaft, periodisch seine Richtung zu ändern. Die Frequenz dieser periodischen Änderung gibt die Häufigkeit der Richtungswechsel innerhalb einer Sekunde an. In Deutschland beträgt diese Frequenz 50 Hertz (Hz). Die Einheit Hertz trägt den Namen des deutschen Physikers Heinrich Rudolf Hertz. Mittels dieser Einheit wird angegeben, wie oft sich ein Vorgang pro Sekunde wiederholt. Wechselstrom hat den großen Vorteil, dass man ihn mittels eines Transformators leicht in verschiedene Spannungen umwandeln kann.

Der sogenannte Dreiphasenwechselstrom oder auch Starkstrom, Kraftstrom oder Drehstrom genannt, ist eine besondere Form des Wechselstroms. Der Dreiphasenwechselstrom wird vor allem da eingesetzt, wo große Energie- Leistungen notwendig sind. Mischstrom ist die Kombination aus Gleichstrom und Wechselstrom. Diese Art von Strom kann zum Beispiel durch die Zusammenschaltung von Gleichstrom und Wechselstrom erzielt werden. Die Strom- Spannung wird durch die physikalische Einheit Volt ausgedrückt. Will man kleinere Spannungen bestimmen, spricht man von den Untereinheiten Millivolt oder Mikrovolt. Zur Bestimmung größerer Spannungen arbeitet man mit den Obereinheiten Kilovolt oder Megavolt.