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Stromerzeugung mit Kernkraftwerken

Eine Kernkraftanlage oder auch Kernkraftwerk, kurz KKW, genannt ist ein Wärmekraftwerk. Ein solches Wärmekraftwerk wird vor allem für die Stromerzeugung und Stromversorgung eingesetzt. In einer Kernkraftanlage wird die Kernbindungsenergie in elektrische Energie umgewandelt. Die Kernbindungsenergie wird bei der Kernspaltung im Reaktor freigesetzt. Die Kernbindungsenergie wird dabei in Wärme umgewandelt und durch einen Wasser- Dampf- Kreislauf mit Hilfe von Turbinen und Generatoren schließlich in elektrische Energie umgewandelt. In Deutschland gibt es 16 stillgelegte Atomkraftwerke, kurz: AKW,
Strom aus Kernenergie
darunter vor allem Demonstrationsanlagen und Prototyp- Kraftwerke. 17 Kernkraftanlagen sind in Deutschland noch aktiv für die Stromerzeugung am Netz. Im Jahr 2006 wurden fast 30 Prozent der gesamten Stromversorgung aus der Stromerzeugung von Kernkraftwerken gezogen.

Vorteilhaft bei der Stromerzeugung durch Kernenergie ist im Gegensatz zu der Stromerzeugung aus fossilen Energien, also Kohle, Öl, Gas usw., dass weniger Schadstoffe in die Atmosphäre gelangen, da bei der Stromgewinnung aus Atomkraft kein Kohlendioxid ausgestoßen wird, was aber bei der Verbrennung von Kohle aber der Fall. Darüber hinaus stoßen Atomkraftwerke keine die Umwelt belastende Staubmenge aus, wie das bei Kohlekraftwerken der Fall ist. Darüber hinaus ist der Energiegehalt von Atomenergie 2,5- Millionen- mal höher, als es etwa bei Steinkohle der Fall ist. Die Brennstäbe, die in Atomkraftwerken benutzt werden, können zudem mehrmals verwendet werden. Allerdings sind genau diese Brennstäbe das größte Problem in Bezug auf die Atomkraftwerke.

Die Brennstäbe verlieren erst nach mehreren 10.000 Jahren ihre gefährliche radioaktive Strahlung. Ihre Lagerung ist extrem aufwendig und kostspielig. Generell besteht immer sehr hohes Gesundheitsrisiko, für die Mitarbeiter im Kraftwerk sowie die für umliegende Bevölkerung. Schon eine sehr kleine Menge radiaktiven Materials kann dazu führen, dass Menschen an Krebs erkranken. Bei Unfällen in Kernkraftanlagen werden riesige Flächen im Umkreis durch die radioaktive Strahlung verseucht und nur sehr langsam wieder abgebaut. Solche Unfälle haben für direkte Anwohner eines Kernkraftwerks meist tödliche Folgen.