Stromerzeugung aus Kohle
Strom aus Kohlekraftwerken stellt in der Bundesrepublik Deutschland den größten Anteil des gesamten in Deutschland erzeugten
Während der Verbrennung von Kohle entstehen Abgase und andere Rückstände, wie zum Beispiel Asche, die noch weiter behandelt werden müssen. Die Asche wird in der Regel zu Baustoffen aufbereitet. Die Abgase werden von Schadstoffen gereinigt. Die Abgase werden vom Staub und Schwefel befreit, der Anteil von Stickoxiden reduziert und dann so gefiltert über Schornsteine ausgestoßen. Für die Bundesrepublik Deutschland hat die Stromgewinnung aus Kohle den großen Vorteil, dass man im Bundesgebiet über diesen Rohstoff verfügen kann. Man ist also nicht auf die Rohstoffe anderer Länder angewiesen. Allerdings sind natürlich auch die regionalen Rohstoff- Ressourcen begrenzt, was einen großen Nachteil von Kohlekraftwerken bezeichnet. Kohle ist nicht unbegrenzt verfügbar und viele dieser Ressourcen sind bereits abgetragen. Kohle wächst nicht mehr nach, wenn sie einmal abgetragen ist, so dass auf lange Sicht Strom durch alternative Energien gewonnen werden muss, um die Stromversorgung zu sichern.
Ein weiterer erheblicher Nachteil von Kohlekraftwerken ist die durch sie bedingte Schädigung der Umwelt, besonders hinsichtlich des Treibhauseffekts. Zwar hat sich schon viel getan, aber die eingebauten Filter, um Staub, Stickoxide und Schwefeloxide vor dem Austritt in die Luft zu hindern, reichen allein nicht aus. Mittlerweile hat man erkannt, dass das austretende Kohlendioxid zur Verschlimmerung des Treibhauseffektes beiträgt. Allerdings stoßen noch viele Kohlekraftwerke dieses schädliche Gas auch heute noch in großen Mengen aus.
