Stromerzeugung aus Sonnenkraft
Die bekannteste Form zur Gewinnung von Strom aus Sonnenenergie sind Solarzellen. In den fünfziger Jahren wurden
Diese werden in der Regel zu so genannten Solarmodulen zusammengeschlossen. In den Solarzellen wird das Sonnenlicht gespeichert und wandelt das auftreffende Licht mittels eines photoelektrischen Effekt, der bereits genannten Photovoltaik, in Strom um. Solarzellen funktionieren dabei wie Photoioden. Sie bestehen meistens aus Halbleiter- Materialien und erzeugen in einem internen elektrischen Feld freie Ladungen aus der Solarenergie. Das elektrische Feld steuert die Ladungen in verschiedene Richtungen. Eine Solarzelle erzeugt auf diese Weise Strom mit einer Spannung von je 0,5 Volt. Allerdings erzeugen Solarzellen ausschließlich Gleichstrom. Bevor der Strom aus Solarzellen in das normale Stromnetz eingespeist werden kann, muss er mittels eines Wechselrichters in Wechselstrom umgewandelt werden. Der große Vorteil von Strom durch Sonnenenergie ist, dass Solarenergie wie Windenergie und Wasserenergie zu den erneuerbaren Energien gehören.
Das bedeutet, dass diese Energie unbegrenzt zur Verfügung steht und umweltfreundlich ist, da bei der Gewinnung dieser Energien keinerlei Kohlendioxide ausgestoßen werden. Durch den verstärkten Einsatz von Solarenergien macht sich die BRD unabhängiger von den ölfördernden Staaten. Als großen Nachteil von Solarstrom kann man die sehr hohen Kosten nennen, die bei der Produktion von Solarzellen und Photovoltaikanlagen anfallen. Außerdem werden Solarzellen aus Materialien hergestellt, die umweltschädliche Substanzen und Chemikalien enthalten. Daher ist auch die umweltgerechte Entsorgung von Solarzellen recht problematisch. Hinzu kommt, dass nicht immer und überall die Sonnenstrahlung so intensiv ist, dass eine Stromversorgung kontinuierlich und hinreichend gesichert ist.
