Entwicklung der Strompreise
Bis 1998 gab es in der Bundesrepublik Deutschland keinen freien Wettbewerb für Strom. Seit diesem Jahr wurde aber die Erzeugung von Strom liberalisiert. Allerdings ist es nun notwendig, dass eine unabhängige Institution über diesen Wettbewerb wacht. Allerdings wirkt sich eine konsequente Deregulierung nur wenig spürbar auf die Strompreise aus. Die Abgaben, die im Strompreis enthalten sind, also Umlage und Steuer, sind zwischen 1998 und 2005 auf 75 Prozent angestiegen. Der staatliche Anteil an den Kosten ist auf 40 Prozent angestiegen. Besonders negativ haben sich die Ökosteuer und die Stromsteuer ausgewirkt. Außerdem preissteigernd hat sich seit 2005 der Zertifikatspreis zur Emission von Kohlendioxid auf die Preise von Strom ausgewirkt.Seit 2005 sind die Stromkonzerne nur noch für Preiserhöhungen verantwortlich, die sich auf dem Großhandelsmarkt ergeben.

Mit solchen Strompaketen kann man per Vorkasse eine bestimmte Menge Strom einkaufen. Andere günstige Stromanbieter werben damit, zu bestimmten Tageszeiten den Strom zu einem besonders günstigen Strom anzubieten. Bei den Werbungen für günstigen Strom sollte man allerdings Vorsicht walten lassen. Denn oft sind die besonders günstigen Strompreise an bestimmte Konditionen geknüpft, wie zum Beispiel starre Laufzeiten. Bei manchen Energieversorgern ist der günstige Strom nur an bestimmte Tarife gebunden. Diese Tarife kann man allerdings nur dann nutzen, wenn man eine ganz bestimmte Menge Strom verbraucht usw.
