Strom aus Windkraft
Um Strom aus Windenergie gewinnen zu können, macht man sich die kinetische Energie des Windes zunutze. Diese Energie wird in den Windkraftanlagen in Rotationsenergie umgewandelt. Somit wird elektrischer Strom erzeugt. Als die Stromgewinnung
Gerade für rohstoffärmere Länder, also Länder, die über keine großen Quellen von Rohstoffen wie Gas, Öl oder Kohle verfügen, bietet die Windenergie eine Möglichkeit, unabhängiger von der Versorgung aus anderen Ländern zu werden. Dies trifft auch für Deutschland zu. Ein weiterer, großer Vorteil bei der Stromerzeugung aus Windenergie ist, dass bei der Gewinnung weder Abfälle noch Abgase entstehen. Somit ist die Stromgewinnung aus Wind eine wirklich saubere Art, Strom zu produzieren. Die Nachteile von solchen Windkraftanlagen sind, dass Wind nicht planbar ist. Außerdem kann man nicht überall in Deutschland gewinnbringend Windkraftanlagen aufbauen. Der meiste Wind weht an der Küste, im flachen Land ist der Wind meistens zu schwach, um die Krafträder überhaupt in Bewegung zu setzen.
An den Küsten ist der Wind bei Stürmen manchmal aber viel zu stark, so dass die Anlagen nicht in Betrieb genommen werden, damit die Windkrafträder nicht durch den Sturm beschädigt werden. Wind ist Quelle ist also nicht sehr zuverlässig. In windstillen oder in sehr stürmischen Phasen muss auf eine alternative Energie umgeschaltet werden, damit die Stromversorgung aufrechterhalten werden kann. Viele Menschen, die in der Nähe der Küsten wohnen, empfinden die Windparks als negativen Eingriff in das Landschaftsbild. Manche Anwohner klagen auch über die Lärmbelästigung durch die Windräder.
